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Mieten-Kommentar : Der Kampf um Grund und Boden

Ein Banner mit der Aufschrift «Mietwohnungen» hängt vor Mietwohnungen im Stadtteil Vahrenwald-List. Regierung, Mieter- und Vermieterverbände wollen sich in Niedersachsen zusammenschließen, um für mehr günstige Wohnungen in Niedersachsen zu sorgen. Bild: dpa

Selbst Gutverdiener können sich die hohen Mieten nicht mehr leisten – von Wohneigentum ganz zu schweigen. Sollte sich der Staat stärker einmischen?

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          Die Grundstückspreise in den großen deutschen Städten schießen in die Höhe. In München, wo das Wohnen traditionell am teuersten ist, stiegen sie in den vergangenen zehn Jahren um 300 Prozent. Aber andere Metropolen ziehen nach. In Frankfurt beispielsweise, so berichtet die Industrie- und Handelskammer, verteuerten sich die Bodenwerte im Stadtgebiet allein in den vergangenen zwei Jahren um 30 bis 50 Prozent, in begehrten Wohnlagen sogar um bis zu 80 Prozent.

          Die Folgen sind eindeutig: Neue Eigentumswohnungen und Häuser in den besseren Lagen der Großstädte sind selbst für anständig verdienende junge Familien kaum noch bezahlbar, und auch die Mieten klettern in früher kaum vorstellbare Höhen.

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