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ESG-Kriterien : „Lage, Lage, Lage“ verliert an Gewicht

  • -Aktualisiert am

Was wird beim Immobilienbau anders? ESG als neues Kriterium könnte die Branche verändern. Bild: dpa

Die neuen ESG-Kriterien für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung sind ein lauter Weckruf für die Immobilienbranche. In den Niederlanden lässt sich schon beobachten, welche Veränderungen kommen könnten.

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          Die Immobilienbranche steht vor großen Herausforderungen. Die Attraktivität einer Immobilie wird zunehmend nicht mehr nur von Lage, Lage, Lage und Renditeerwartungen abhängen, sondern immer stärker von der Erfüllung der ESG-Kriterien. En­vironment-, Social- und Governance-As­pekte werden zukünftig viel deutlicher den Wert einer Anlage mitbestimmen.

          Das E (Environment/Umwelt) haben schon viele auf dem Radar, da Klimaschutz, Energieeinsparung und Nachhaltigkeit seit geraumer Zeit im Fokus stehen, nicht zuletzt durch das Pariser Klimaschutzabkommen. Das S (Social/So­ziales) und das G (Governance/gute Un­ternehmensführung) werden nunmehr ebenfalls verstärkt in die Betrachtung ein­bezogen. Das heißt, auch das Arbeits­recht, der Arbeitsschutz, Inklusion, An­tidiskriminierung oder Diversity sowie Un­ternehmensführung/-kultur, Frau­en­quote, Antikorruption, Geldwäsche, Whis­tleblowing, Lieferkettensorgfalt, ge­ächtete Branchen und anderes werden ebenfalls herausragende Bedeutung in der Zukunftsdiskussion erhalten.

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