https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wohnen/wie-celebrities-mit-ihren-haeusern-millionen-verdienen-17850366.html

Immobilieninvestments : Wie Stars mit ihren Häusern Millionen verdienen

  • -Aktualisiert am

Los Angeles zu Füßen: In ihren Wohnungen in den Sierra Towers hat die Schauspielerin Sandra Bullock vermutlich keine einzige Nacht verbracht. Bild: Bestimage

Sandra Bullock, Kanye West, Ellen DeGeneres: In den USA investieren viele Prominente im großen Stil in exklusive Immobilien. Dabei verspekulieren sich manche.

          5 Min.

          Die Sierra Towers oberhalb des Sunset Boulevard gehören seit Jahrzehnten zu den Immobilien mit der größten Prominentendichte in Los Angeles. Das vor fast 60 Jahren von Jack Allen Charney entworfene Hochhaus, berühmt für den spektakulären Blick auf Pazifik, Downtown und Santa Monica Mountains, zählte oder zählt Stars wie Elton John, Cher und Lily „Emily in Paris“ Collins zu seinen Bewohnern. Auch Oscarpreisträgerin Sandra Bullock zog es vor einigen Jahren in die Sierra Towers. Der weiße Bau an der Grenze von West Hollywood und Beverly Hills bietet mit Concierge und Parkservice nicht nur maximale Bequemlichkeit. Auch die Diskretion des Personals gilt in der auf Privatsphäre bedachten Film- und Musikbranche als legendär.

          Als Bullock dort vor einigen Monaten erst eine Eigentumswohnung und dann eine zweite zum Verkauf anbot, kam bei einigen Fans leise Panik auf. Läutete der Verkauf den Abschied der 57-Jährigen von Hollywood ein? Wollte sich Bullock in ihre Wahlheimat Texas zurückziehen, die sie in Interviews immer wieder als Ort gelobt hatte, an dem sie sich wie ein „normaler Mensch“ fühle? Weder noch. Die Schauspielerin, die ihre Kindheit als Tochter der deutschen Opernsängerin Helga Meyer überwiegend in Nürnberg verbrachte und 2010 für ihre Rolle bei der Filmbiographie „The Blind Side – Die große Chance“ den Oscar als beste Hauptdarstellerin holte, trennte sich nur von einem Investment.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Nicht mehr ganz so glänzend: Neue Tesla-Autos in der staubigen Grünheider Landschaft

          Tesla-Fabrik in Grünheide : Nicht mehr ganz so Giga

          Die Produktion stockt, die Personalsuche auch: Bei Tesla läuft es nicht rund. Jetzt formiert sich auch noch Widerstand gegen die Erweiterung des Werks, denn der Wald, der dort jetzt steht, war nie als Gewerbefläche gedacht.
          Verletzte sich auf dem von vielen Reitern gelobten Kurs: Allstar, hier mit Reiterin Rosalind Canter

          Chaos bei Reit-Veranstaltung : Blut und Tränen

          Ein totes Pferd sorgt für Bestürzung beim CHIO in Aachen, dem eigentlich größten Fest der Reiterei. Auch um die deutsche Dressur-Größe Isabell Werth gibt es reichlich Wirbel.
          Betrügerisch und böse: Leonardo DiCaprios Filmfigur in „The Wolf of Wall Street“ basiert auf dem echten Börsenmakler Jordan Belfort.

          Geschlechtergerechtigkeit : Männer kosten ein Vermögen

          Wie Männer sich verhalten, ist für die Gesellschaft irre teuer. Ein Männerberater beziffert die volkswirtschaftlichen Kosten typisch männlicher Verhaltensweisen auf über 63 Milliarden Euro im Jahr. Trotzdem sind Männer auch für etwas gut.