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Arbeit für Makler : „Persönliche Beratung bleibt wichtig“

Geht das auch online? Bild: picture alliance/dpa/dpa-tmn

Wie sich die Immobiliensuche wandelt: Florian Frey, Geschäftsführer von Allmyhomes, spricht über die Digitalisierung des Wohnungsverkaufs und die künftige Rolle der Makler.

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          Sie versuchen, über die Erfassung und Auswertung von Daten die Vermarktung von Neubauwohnungen zu steuern. Ist das eine zusätzliche Wertschöpfungsstufe, die den Verbraucher zusätzliches Geld kostet?

          Michael Psotta
          Redakteur in der Wirtschaft, verantwortlich für den Immobilienteil.

          Nein, es handelt sich nicht um eine zusätzliche Wertschöpfungsstufe. Vielmehr steigern wir die Effizienz des Verkaufsprozesses. Im Endeffekt senkt dies die Opportunitätskosten sogar, weil der Transaktionsprozess verkürzt wird. Wir können zum Beispiel im Kapitalanlagebereich die Transaktion komplett digital abbilden, was dazu führen kann, dass wir die marktüblichen Maklerprovisionen von acht Prozent auf zwei Prozent senken können. Damit kann die Marge für den Bauträger steigen, während die Kosten für den Enderwerber sogar sinken können. Der Prozess beginnt bei uns damit, dass der Bauträger durch unsere Daten erfährt, welches Produkt ein potentieller Käufer sucht. Anhand dessen werden auch die Marketingmaßnahmen eingeleitet.

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