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Folge von Homeoffice : Wenn aus Büros Wohnungen werden

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Büros werden immer häufiger in Wohnungen umgebaut, wie hier von der Bau- und Wohnungsgenossenschaft Halle-Merseburg auf einer industriellen Brachfläche in Halle. Bild: Bjoern Danzke

Wegen der Pandemie gibt es immer mehr leerstehende Büros und Ladenflächen. Könnte ihre Nutzung eine Lösung in der Wohnungsnot sein?

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          Abstand halten ist das Maß aller Dinge in Corona-Zeiten. Auch im Büro. Und so arbeiten viele Menschen aktuell von zu Hause aus. Nach der Pandemie dürfte das Homeoffice zumindest eine größere Rolle spielen als vorher. Wenn langfristig Büros leer bleiben, kann das Platz für Wohnungen schaffen. Etwa 235.000 Wohnungen in innerstädtischen Bereichen könnten so bis 2025 aus bisherigen Büroflächen entstehen, wie das Kieler Bau-Beratungsinstitut Arge für das Bündnis „Soziales Wohnen“ errechnet hat.

          Die Umwidmung von Büroflächen könne helfen, die „entscheidenden Fehler in der Wohnungsbaupolitik“ von Bund und Ländern auszubügeln, so das Bündnis, in dem sich die Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie, der Deutsche Mieterbund und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) sowie die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) und der Deutsche Baustoff-Fachhandel (BDB) zusammengeschlossen haben.

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