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Was zum Bauen fehlt : Es geht nicht nur um Geld

  • -Aktualisiert am

Bauen am Stadtrand von Hannover: Woran mangelt es für mehr Wohnraum? Bild: dpa

Alle reden über Geld. Doch Materialengpässe verteuern Baumaßnahmen ebenso wie Personalnöte. Die Fachkräftemisere muss viel mehr in den Fokus.

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          Die vielen staatlichen Fördermittel für das Bauen, Wohnen und Sanieren in Deutschland lassen sich kaum noch überblicken – weder in ihrer Anzahl noch in ihrem Ertrag. Auch mit beträchtlichen Fördersummen verfehlt der Gebäudesektor die Klimaziele der Bundesregierung, mit denen diese die Treibhausgasemissionen deutlich senken will. Auch mit vielen Eingriffen steigen die Immobilienpreise im urbanen Raum weiter.

          Und zu den schon hohen Ausgaben fordern zahlreiche Branchenakteure noch mehr Staatsmittel. Brenzlig wird das, wenn der Staat so viele Begehrlichkeiten weckt, die sich nicht erfüllen lassen, und zu oft Mitnahmeeffekte fördert. Noch gefährlicher wird es, wenn das Drängeln nach Staatsgeld den Blick auf andere Kostentreiber verstellt. Denn Materialengpässe verteuern Baumaßnahmen ebenso wie die Personalnöte.

          Was hilft hier? Der Staat kann Weiterbildungen fördern und Vorgaben minimieren, um Bauen zu vereinfachen und zu vergünstigen. Rasch lässt sich die Fachkräftemisere kaum flicken, aber sie muss in den Fokus. Sonst fehlen die Hände, mit denen der Wohnungsbau und der klimafreundliche Umbau überhaupt erst gelingen können. Es geht um mehr als um Geld.

          Jan Hauser
          Redakteur in der Wirtschaft.

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