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Lebenswerte Kleinstädte : „Gesichtslose Schlafstädte machen die Menschen krank“

In Deidesheim gehen die Uhren bewusst langsamer. Bild: kgp.de

Die Bewegung Cittaslow setzt auf entschleunigte Stadtentwicklung. Ein Gespräch mit dem Präsidenten Manfred Dörr über Heimatstolz, die Gefahren von schnellem Wachstum – und warum es sich in Kleinstädten vielleicht besser lebt als in Berlin oder München.

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          Als positiven Aspekt der Corona-Krise haben viele Menschen die Entschleunigung genannt. Fühlen Sie sich bestätigt? Schließlich haben sich in der Cittaslow-Bewegung Städte zusammengeschlossen, die sich genau das auf ihre Fahne geschrieben haben.

          Judith Lembke
          Redakteurin im Ressort „Wohnen“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Entschleunigung ist natürlich ein großes Thema bei uns, obwohl das nicht bedeutet, dass wir langsamer arbeiten. Wir wollen aber bewusstere Entscheidungen treffen und alles etwas gründlicher bedenken. Wir gehen Dinge gemächlicher an, denn die andauernde Hetze führt in der Kommunalpolitik auch häufig zu Fehlern. Und das kann ja nicht Sinn einer Gemeinschaft sein.

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