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Neues Gesetz : Schlecht für Käufer, gut für Mieter

Sanierte Pracht: Die Altbauten in Berlin Kreuzberg sind bei Mietern wie Eigentümern begehrt. Bild: Paul Langrock/laif

Künftig wird es deutlich schwieriger, eine Mietwohnung in Eigentum umzuwandeln. Ein neues Gesetz soll die Mieter schützen. Für viele andere hat es negative Folgen.

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          Es ist das Schreckensszenario des Großstadtmieters: Das Haus, in dem er wohnt, wird verkauft, saniert, die Miet- in Eigentumswohnungen umgewandelt, und der neue Besitzer erhöht entweder kräftig die Miete oder klagt auf Eigenbedarf. Dann bleibt in der Regel nur der Wegzug an den Stadtrand, weil es im Quartier selbst keine bezahlbare Wohnung gibt.

          Judith Lembke

          Redakteurin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Es ist der Albtraum vieler Großstadtfamilien: Sie wollen sich eine Wohnung kaufen, schließlich sind die Zinsen niedrig und das Eigentum soll im Alter als Sicherheit dienen. Aber sie finden nichts, die Preise sind zu hoch und das Angebot knapp. Am Ende bleibt ihnen nur, in der Mietwohnung auszuharren – oder in die Vorstadt zu ziehen.

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