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Wolkenkratzer : Sony-Building wechselt wohl Besitzer

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Das Sony Building bekommt wohl bald einen neuen Namen. Bild: Picture-Alliance

Das New Yorker Gebäude mit dem markanten Loch im Giebel gilt als einer der wichtigsten Wolkenkratzer der Postmoderne. Nun wird er bald jemand anderem gehören.

          Das Sony Building in New York bekommt offenbar neue Eigentümer. Die saudi-arabische Olayan Gruppe und der britische Immobilieninvestor Chelsfield gaben zu Wochenbeginn bekannt, dass sie gemeinsam den Wolkenkratzer kaufen werden. Der Kaufpreis soll laut der Nachrichtenagentur Bloomberg bei 1,3 Milliarden Dollar liegen.

          Der bisherige Eigentümer, der New Yorker Immobilienentwickler Chetrit, hatte ursprünglich geplant, den 37-stöckigen Wolkenkratzer umzubauen: Große Teile des Bürohochhauses sollten umgerüstet werden; geplant waren luxuriöse Eigentumswohnungen und ein Hotel. Nun scheint der Markt für solche Luxusobjekte aber nicht mehr ganz so gut zu laufen wie bislang. Die neuen Eigentümer wollen wieder auf Büroflächen setzen, wie sie in einer Mitteilung bekannt gaben.

          Der Kaufpreis in Höhe von 1,3 Milliarden Dollar liegt leicht über dem Preis, der beim letzten Besitzerwechsel im Jahr 2013 für das Gebäude bezahlt wurde. Damals kaufte Chetrit den Wolkenkratzer für 1,1 Milliarden Dollar von Sony. Das japanische Unternehmen blieb aber bis vor kurzem wichtigster Mieter. Nach dem Auszug von Sony steht das Gebäude nach Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg inzwischen weitgehend leer.

          Der Wolkenkratzer war einst als Zentrale für den amerikanischen Telekommunikationskonzern AT&T gebaut worden. Entworfen haben ihn Ende der 70er Jahre die beiden Architekten Philip Johnson und John Burgee. Das Gebäude gilt mit seinem verspielten Giebel als einer der wichtigsten Wolkenkratzer der Postmoderne.

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