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Makramee-Trend : Festlich geknüpfter Weihnachtsschmuck – so gehts

Der grüne Türkranz heißt die Gäste willkommen. Bild: Artsy North East

Makramee boomt zu Hause wie auf Instagram. Gerade der Advent ist eine gute Zeit, die Fäden in die Hand zu nehmen. Was alles möglich ist, zeigen drei Profis mit ihren schönsten Weihnachtsstücken.

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          Ein kunstvoll geflochtener Kranz an der Tür stimmt auf die besinnliche Zeit ein. Zierliche Schneeflocken schmücken die Fenster, am Strauch hängen geknüpfte Engel und Zuckerstangen, den Kamin verziert eine kunstvolle Girlande und ein großer Weihnachtsbaumbehang die Wand. Ein Zauber liegt in der Luft. Das liegt nicht nur am nahenden Weihnachtsfest, sondern auch an der Dekoration aus Makramee. Die geknüpften Stücke strahlen mit natürlichen Materialien wie Baumwollgarn und Holz Wärme und Gemütlichkeit aus – genau danach sehnen wir uns in der Adventszeit. Sich zu Hause, umgeben von flauschigen Stoffen und Garnen, einkuscheln, stimmungsvoll dekorieren und die Welt da draußen für einen Moment vergessen. Wer handwerkliches Geschick mitbringt, kann den Weihnachtsschmuck selbst knoten und seine Liebsten unter dem Christbaum mit einem Präsent erfreuen.

          Anne-Christin Sievers
          Redakteurin im Ressort „Wohnen“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Die alte orientalische Knüpftechnik stammt ursprünglich aus dem Orient und gelangte mit den Kreuzrittern und den Mauren über Spanien nach Europa. Das spanische Wort macramé leitet sich vom arabischen migramah ab, das „weben“ bedeutet. Beim Makramee werden mehrere Fäden miteinander verknotet. So hat sich im Laufe der Zeit eine Vielzahl an Knüpfmustern entwickelt. Sein letztes Re­vival feierte Makramee in den Siebzigern, als bunte Eulen aus Garn oder rustikale Arbeiten angesagt waren, die heute oft nicht mehr gefallen.

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