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Gegen den Niedergang : Eine Gartenstadt soll die Lausitz retten

Einsamer Zeuge: Das „Laubuscher Tor“ war früher von Wohngebäuden umgeben. Die Flächen sollen wieder bebaut werden. Bild: Robert Gommlich

Einst war die Kolonie „Erika“ eine Mustersiedlung. Davon ist wenig übrig. Doch neuerdings wächst unter den Bewohnern die Zuversicht, dass ihr Ort eine Zukunft hat.

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          In der Ortsmitte steht ein monumentales Schulgebäude. Kinder spielen auf dem Schulhof, der von zwei Eichen verdeckt wird, und warten auf den Bus. Es herrscht viel Trubel an diesem Nachmittag im Zentrum der Gemeinde Laubusch, zehn Kilometer von Hoyerswerda entfernt. Das war lange Zeit anders, denn die Grundschule blieb mehr als zehn Jahre geschlossen und verfiel. Heute ist sie der Mittelpunkt der mehr als hundert Jahre alten Arbeitersiedlung, die einst Kolonie Erika hieß.

          Es fällt sofort auf, dass der Ort grüner ist als viele andere Städte in der Region. Neben der Schule steht die Kirche, dahinter liegen Reihenhäuser und Wohnhöfe in Brauntönen und aus Klinkerstein, allesamt zwischen 1918 und 1939 entstanden. Kolonie Erika war damals „eine der modernsten Landsiedlungen Deutschlands“, sagt der Kommunikationsberater Mathias Priebe. Geht es nach ihm und der Stadtplanerin Lysann Doltze, dann wird aus Laubusch bald wieder eine Gemeinde mit Modellcharakter und mit Strahlkraft in die Region. Der Projektname ihrer Initiative heißt „Gartenstadt 2030“.

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