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Konzept : Bauministerium plant „Mikrowohnungen“ in Ballungsräumen

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Ein Hochhaus in Hamburg. Echte Mikrowohnungen gibt es auch hier noch nicht zu sehen. Bild: dpa

Gegen den Wohnungsmangel in Großstädten entwickelt das Bauministerium ein neues Konzept: Mikrowohnungen mit eigener Küche und Bad.

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          Mehrere tausend sogenannte Mikrowohnungen sollen in den kommenden Jahren in Ballungsräumen entstehen, um die Wohnungsnot zu lindern. Die Bundesregierung will 120 Millionen Euro in der Entwicklung von Kleinstunterkünften investieren, wie aus einem Papier des Bundesbauministeriums hervorgeht, das der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag vorlag. Die Wohnungen mit Küche sowie Bad sollen demnach einen Grundriss von insgesamt mindestens 22 Quadratmetern haben.

          Die Wohnungen sind vor allem für Studenten und Auszubildende gedacht - sollen aber so gebaut werden, dass sie künftig leicht in barrierefreie Unterkünfte für Senioren umgewandelt werden können. Auch eine „Nutzmischung über Mehrgenerationenwohnen“ soll dadurch gefördert werden. Neben Studenten, Auszubildenden und Senioren könnten in den Mikrowohnungen auch Flüchtlinge untergebracht werden.

          Die Wohnungen sollen den Angaben zufolge so gedämmt werden, dass die Warmmieten besonders günstig sind. Für Studenten und Auszubildende sollen zunächst nicht mehr als 260 Euro Warmmiete im Monat fällig werden - wobei „sachgerechte Abweichungen“ in Großstädten mit hohen Grundstückkosten gestattet werden sollen.

          Nach Abstimmung mit dem Bundesfinanzministerium und dem Bundesrechnungshof soll dem Bauministerium zufolge der Aufruf für die ersten Projekte im Herbst dieses Jahres erfolgen. Fertiggestellt werden sollen die Wohnungen dann bis Ende 2018.

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