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Klimaschutz in Häusern : Mit Donauwasser heizen

Wiens neue, andere Seite: Die drei Tower heben sich vom Stadtbild ab und sind zukunftsfähig. Bild: dpa

In Wien entstehen Luxus-Hochhäuser jetzt als Ökobauten. Flusswasser soll für Wärme in den Gebäuden sorgen, um das Klima zu schützen. Das kann Standards für eine kohlenstoffneutrale Energie setzen.

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          Drei Türme bilden eine neue Silhouette im dritten Wiener Bezirk. Die „Triiiple“ genannten Hochhäuser formen zusammen mit dem angrenzenden Bürozen­trum „Town-Town“ eine Art neuen Stadtteil. Dort, wo früher ein wenig auffallendes Zollamtsgebäude stand, ist nun typische Wolkenkratzerarchitektur zu sehen. Der erste Wohnturm des „Triiiple“-Projekts auf dem Wiener Donaukanal wird demnächst bezogen: Im August kann das mittlere Hochhaus der mehr als hundert Meter hohen Gebäude bezogen werden. Dieser verfügt über 260 frei finanzierte Wohnungen. Die Projektpartner Soravia Group und der Austrian Real Estate (ARE) haben schon den Großteil unter die Leute gebracht. Wer nun noch Interesse zeigt, muss tief in die Tasche greifen. Die noch verfügbaren Objekte schrammen an die Marke von 10.000 Euro je Quadratmeter. Der Durchschnittspreis der „Triiiple“-Wohnungen wurde mit knapp über 6000 Euro je Quadratmeter beziffert.

          Michaela Seiser
          Wirtschaftskorrespondentin für Österreich und Ungarn mit Sitz in Wien.

          Der vom Kanal aus gesehen linke äußere Turm ist schon in Betrieb. Er verfügt über Apartments für temporäre Aufenthalte etwa von Studierenden. Die 260 Wohnungen umfassen zwischen 33 und 165 Quadratmeter. Mehr als 80 Prozent der Einheiten wurden bisher verkauft. Die teuersten kosten rund 1,5 Millionen Euro. Den Bewohnern stehen auch Gemeinschaftsküchen, ein Schwimmbad auf dem Dach samt Terrasse oder ein Conciergeservice zur Verfügung.

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