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Klimaschutz für Gebäude : Hinter der Fassade

  • -Aktualisiert am

Solarhaus in der Sonne: Die Anlage auf dem Dach soll einen Teil der Heizenergiebedarfs abdecken. Bild: obs

Für die Klimaneutralität werkeln Politiker oft im Klein-Klein. Welche Technik in Gebäuden in Jahrzehnten am vielversprechendsten ist, wissen aber nur Wahrsager.

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          Ohne Klimaschutz geht es nicht mehr weiter. Die politischen Vorgaben, um Treibhausgasemissionen zu senken, werden in den nächsten Jahren und Jahrzehnten Neubauten und vor allem Bestandsgebäude noch mehr als bisher treffen und verteuern. Nichts ist unmöglich, um das Klima zu retten: Fassaden begrünen, Wände dämmen, Bäume pflanzen, Ölheizungen ausbauen und mehr Sanieren, mehr Holz, mehr Solaranlagen.

          Um die Maßnahmen wird schon jetzt in der Bundesregierung und der Europäischen Union heftig gerungen. Nach der Bundestagswahl dürfte das noch stärker ausgefochten werden. Für das Ziel der Klimaneutralität im Jahr 2045 und vorherige Zwischenziele werkeln Bundes- wie Landespolitiker zu oft im Klein-Klein herum, wenn sie versuchen, alle Einzelheiten vorzuschreiben. Welche Technik in Gebäuden aber in ein, zwei oder drei Jahrzehnten am vielversprechendsten ist, wissen nur Wahrsager.

          Am besten hilft der Emissionshandel, die CO2-Emissionen dort zu senken, wo dies mit den niedrigsten Ausgaben verbunden ist. Doch dieser Weg wird zu wenig gegangen. Wenn der europäische Emissionshandel die gesamte Wirtschaft und eben auch die Gebäude verbindet, wäre das wegweisend. Sonst kratzen die gut gemeinten Pläne nur an der grünen Fassade.

          Jan Hauser
          Redakteur in der Wirtschaft.

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