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Teures Eigenheim : Nirgends steigen die Hauspreise in der EU so stark wie hier

Der Wunsch von vielen Menschen in Mittelosteuropa: Die eigenen vier Wände. Bild: AP

Vor allem in Tschechien, Ungarn, Polen, Slowakei sowie Slowenien haben die Preise nach dem Sommer wieder angezogen. Was das mit der Pandemie zu tun hat.

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          In vielen Ländern Ostmittel- und Südosteuropas ist die eigene Wohnung oder das eigene Haus eine Selbstverständlichkeit. Eigentumsquoten von 80 Prozent sind die Regel, nicht die Ausnahme. Dafür greifen die Leute tief in die Tasche. Angesichts der aufgerufenen Preise bleibt vielen nicht viel mehr übrig, als lange anzusparen und Kredit zu nehmen.

          Andreas Mihm
          Wirtschaftskorrespondent für Österreich, Ostmittel-, Südosteuropa und die Türkei mit Sitz in Wien.

          An der Preisdynamik hat die Corona-Pandemie jedoch nichts geändert. Das zeigt eine Analyse der Österreichischen Nationalbank der Preisentwicklung für Wohnimmobilien von Polen bis Bulgarien, wenn auch mit deutlichen regionalen Unterschieden.

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