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Immobilien in Ski-Orten : Die Alpen sind am teuersten

Das Hotel „Cheval Blanc“ (“weißes Pferd“) im Skiegebiet Courchevel beherbergt ein Zwei-Sterne-Restaurant. Courchevel hat die teuersten Immobilien aller Skiorte. Bild: AFP

Ski-Orte sind beliebt – das ist klar. Dass die Schweiz teuer ist, ist auch bekannt. Doch der teuerste Skiort liegt nicht im Land der Eidgenossen.

          Nicht nur Wohnimmobilien sind gefragt. Auch Immobilien in den größten Skiregionen der Welt befinden sich im Aufwind. Dies hat der internationale Immobiliendienstleister Savills nun in einer Studie festgestellt. Demnach hat sich insbesondere der Aufschwung am alpenländischen Immobilienmarkt, vor allem in den absoluten Top-Skiregionen, auf die gesamte Region ausgeweitet. Durch Investitionen in Infrastruktur wird auch mehr neu gebaut.

          Kerstin Papon

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Wohneigentum in einem angesagten alpinen Skigebiet sei für Vermögende ein wichtiger Teil ihres internationalen Immobilienportfolios, heißt es von Savills. Gut 90 Prozent der Käufer erwürben Immobilien sowohl für die Eigennutzung wie auch als Kapitalanlage. Die Wechselkursentwicklung beeinflusst ebenfalls die Nachfrage. So hat Savills festgestellt, dass es wieder mehr britische Käufer gebe, da der schwache Euro Chancen in Frankreich, Italien und Österreich eröffne. Auch für Investoren aus dem Dollar-Raum spiele dies eine Rolle. Der starke Franken wiederum verteuere Schweizer Immobilien, was sich in nachlassender Investitionstätigkeit niedergeschlagen habe.

          Die Liste der teuersten Spitzenimmobilien führt laut Savills der französische Skiort Courchevel 1850 mit einem Standardpreis von 31.340 Euro je Quadratmeter an. Dahinter folgten Gstaad, (31.220), St. Moritz (30.900), Zermatt (29.070) und Verbier (26.450) in der Schweiz.

          In Nordamerika könne hier nur Vail mit einem Standardpreis von 25.200 Euro mithalten, heißt es von Savills. In den amerikanischen und kanadischen Skiregionen, die zehnmal so groß seien wie die Alpen, gebe es vor allem heimische Käufer. Österreich biete im Vergleich zu den etablierten französischen und Schweizer Skigebieten weiterhin ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, auch wenn hier die Immobilien landesweit seit dem Jahr 2008 um 40 Prozent teurer geworden seien.

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