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Einzug in alte Bürogebäude : Wohnen statt Arbeiten

  • -Aktualisiert am

Spektakuläre Verwandlung: Der Union-Investment-Turm in Frankfurt wird vom Architekten Ole Scheeren in das Wohnhochhaus Riverpark Tower umgebaut. Bild: Illustration Büro Ole Scheeren

Alte Bürogebäude können zu Wohnhäusern umgebaut werden. Das war lange Zeit Praxis. Doch die anziehende Nachfrage nach Büroflächen lässt das Geschäft zurückgehen.

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          Die Großstädte in Deutschland sind beliebt. Der Wohnungsmarkt ist aber allerorts angespannt. Es wird gebaut, was das Zeug hält. Doch das reicht bei weitem nicht aus. Da wird auch die Umnutzung von früheren Bürogebäuden oder Gewerbeflächen interessant. In Stuttgart wurde dafür extra ein Förderprogramm aufgelegt. Damit solle ein Beitrag zur Entlastung des angespannten Wohnungsmarkt geleistet werden, und insbesondere Privatpersonen sollten durch die finanzielle Unterstützung von der Umnutzung bestehender Räume überzeugt werden, sagt ein Sprecher der Stadt.

          In der baden-württembergischen Landeshauptstadt wird gerade das frühere Gesundheitsamt zu 21 geförderten Mietwohnungen umgebaut. Aber auch in einer ehemaligen Bäckerei, für die kein Nachnutzer gefunden worden ist, entstehen nun zwei Wohnungen – so zwei aktuelle Beispiele. In der Regel wird so eine Umnutzung einfacher genehmigt als ein Neubau. „Das Baurechtsamt räumt Möglichkeiten ein, von baurechtlichen Vorschriften Ausnahmen und Befreiungen zu erteilen. Liegen die Voraussetzungen vor, wird beispielsweise auf den Nachweis von Stellplätzen, die Herstellung barrierefreier Wohnungen oder eines Kinderspielplatzes verzichtet.“

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