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Küchen für Kinder : „Papa, ich koch’ Dir was!“

Die Retro-Küche: Der Entwurf des dänischen Labels Bloomingville kommt im ­Scandi-Chic daher und ist nicht nur bei den Eltern beliebt. Bild: Bloomingville

Eier braten, Teller abwaschen, Kaffee servieren – eine Spielküche steht auf dem Wunschzettel ganz oben. Die Auswahl reicht von Vollholz bis Hightech.

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          Was die Großen tun, möchten auch die Kleinen ma­chen – das gilt vor allem im Haushalt. Nicht um­sonst freuen sich viele Kinder deshalb über eine Spielküche unterm Weihnachtsbaum. Wie Mama und Papa schnippeln sie dort Gemüse, rühren am Herd in der Suppe und backen einen leckeren Kuchen, den sie stolz ihrer Puppe servieren.

          Anne-Christin Sievers
          Redakteurin in der Wirtschaft.

          „Mit einer Spielküche kann ein Kind alltägliche Handlungen aus der Lebenswelt der Erwachsenen in einem sicheren Um­feld nacherleben“, erklärt der Augsburger Pädagoge und Spielzeugforscher Volker Mehringer. „Durch den Rollenwechsel nimmt es die Position der Eltern ein, er­wirbt soziale Kompetenzen und entfaltet seine Kreativität im freien Spiel.“ Mit den Gegenständen umzugehen, schult zudem die Feinmotorik. Wenn Kinder das Ko­chen, Spülen und Aufräumen nachspielen, eignen sie sich komplexe Abläufe an, sie kommunizieren im Rollenspiel, kooperieren, wechseln sich ab, lösen Konflikte.

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