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Preis für Luxusimmobilien : Londons Häuser kosten weniger

In manchen Londoner Innenstadtlagen sind die Werte von Häusern und Wohnungen laut Maklern binnen eines Jahres um ein Viertel gefallen. Bild: Reuters

Die Preisentwicklung auf dem Londoner Immobilienmarkt kannte lange nur eine Richtung: nach oben. Doch jetzt zeichnet sich eine Trendwende ab. Vor allem edle Anwesen in den Nobelvierteln Kensington, Chelsea und Westminster verlieren an Wert.

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          London zählt noch immer zu den teuersten Städten der Welt. Aber der Brexit und höhere Steuern für Immobilienkäufer lassen in der britischen Hauptstadt schon seit dem vorvergangenen Jahr die Preise bröckeln. Die höchsten Abschläge gibt es in den Nobelvierteln Kensington, Chelsea und Westminster: Nach Schätzung des Immobilienmaklers Your Move sind in diesen Gegenden der Innenstadt die Werte von Häusern und Wohnungen binnen eines Jahres um ein Viertel gefallen. Im Schnitt sind Eigenheimbesitzer damit um rund eine halbe Million Pfund ärmer geworden.

          Marcus Theurer
          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Am gediegenen Belgrave Square, südlich des Hyde Parks, wechselte Berichten zufolge kürzlich ein luxuriöses fünfgeschossiges Town House für 60 Millionen Pfund (68 Millionen Euro) den Besitzer. Ursprünglich soll der Verkäufer für den Altbaupalast dagegen 100 Millionen Pfund verlangt haben. Der Online-Marktplatz Rightmove wiederum meldete, dass der durchschnittlich geforderte Preis für Wohnungen in London insgesamt erstmals seit drei Jahren wieder unter die Marke von 600.000 Pfund gefallen sei.

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