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Selbst erzeugter Strom : Wie nachhaltig sind Solaranlagen auf dem Dach?

Die Preise sinken seit Jahren: Solarzellen auf dem Dach eines Wohnhauses Bild: picture alliance/Rupert Oberhäuser

Für die Umwelt ist die Solaranlage auf dem Eigenheim eine gute Sache. Für Hauseigentümer auch: Wer es richtig anstellt, kann damit bares Geld sparen.

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          Die Preise für Solarmodule sinken seit Jahren, während die Stromkosten steigen. Mit einer Solaranlage auf dem Dach wollen viele Hauseigentümer sich unabhängig von Energieversorgern machen, Geld sparen und gleichzeitig Klima und Umwelt schützen. Aber ist der selbst erzeugte Sonnenstrom wirklich so nachhaltig wie gedacht? Lohnt sich die Investition in eine Solaranlage auch für die Umwelt?

          Niklas Záboji
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Grundsätzlich gilt: Wie Windturbinen schultern auch neue Solaranlagen zunächst einen ökologischen Rucksack, den sie peu à peu abarbeiten müssen. Doch schon nach 0,9 bis 2,1 Jahren ist die Energie wieder drin, die es zur Produktion braucht, schrieb das Umweltbundesamt in seiner jüngsten Untersuchung. Und Strom liefern die Anlagen viel länger: Eine Photovoltaikanlage erzeugt 20, 30 und manchmal noch mehr Jahre Ökostrom, sie gewinnt in ihrem Lebenszyklus also ein Vielfaches mehr an Energie, als zu ihrer Herstellung benötigt wird.

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