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Volle Maklerbüros : Lässt Corona die Immobilienpreise auf Mallorca sinken?

Wunderbare Aussicht: Für mehr als 4 Millionen Euro war dieses Penthouse in Palma auf dem Markt, jetzt bekommt es neue Eigentümer - aus Deutschland. Bild: Engel&Völkers

Auf Mallorcas Immobilienmarkt ist von der Pandemie bisher kaum etwas zu spüren. Während Spanien unter der Krise ächzt, reisen deutsche Käufer im Privatjet auf die Insel. In Barcelona und Madrid sieht die Lage schon ganz anders aus.

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          Die Aussicht lässt sich aus dem kleinen Swimmingpool genießen. Zum Greifen nahe erhebt sich mit ihren gotischen Türmen und Rosetten La Seu, die Kathedrale von Palma. Von dort aus schweift der Blick hinaus auf die Bucht. Tiefblau schimmert das Mittelmeer. Das Penthouse liegt in Calatrava, dem einstigen jüdischen Viertel, mitten im Gewirr der Altstadtgassen. Mehr als hundert Quadratmeter sind allein die Terrassen groß. Dazu gehören fünf Schlafzimmer. 4,25 Millionen Euro sollen die insgesamt 455 Quadratmeter über zwei Stockwerke mit Fußbodenheizung und zwei Parkplätzen kosten. Als ein „Unikat“ bietet sie der internationale Immobilienmakler Engel & Völkers an, denn sie verbindet, was es in der Altstadt von Palma nur selten zu kaufen gibt.

          Hans-Christian Rößler
          Politischer Korrespondent für die Iberische Halbinsel und den Maghreb mit Sitz in Madrid.

          An zahlungskräftigen Interessenten für die Wohnung, die bisher Briten gehörte, mangelt es nicht. Covid-19 konnte die Kauflaune in der Immobilienbranche bisher nicht trüben. Am balearischen Immobilienmarkt schien die Corona-Pandemie vorüberzuziehen – als habe die tödliche Welle nur das ferne spanische Festland erfasst und das Mittelmeer-Archipel höchstens gestreift. Dennoch wagten sich die Touristen vorsichtig zurück.

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