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Interieur in sozialen Medien : Im Netz gilt #austauschbar

  • -Aktualisiert am

Der Vintage-Möbel-Mix ist schon lange nicht mehr ungewöhnlich. Bild: plainpicture/Wolfgang Zlodej

Soziale Netzwerke wie Instagram und Pinterest werden oft als Sprungbrett für kleine Unternehmen und als Fundgrube für Inspirationen dargestellt. Doch das Buhlen um Klicks führt gerade im Interieur-Bereich zu einer Eintönigkeit, die erstaunt.

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          Das erwachsene Kind zieht aus, die WG-Mitbewohnerin geht ins Ausland, die Gehaltserhöhung erlaubt eine Vergrößerung – und plötzlich steht man da, im Türrahmen dieses leeren Zimmers, das neu eingerichtet und dekoriert werden will. Lauert kein lang gehegter Traum von einem ganz der Modelleisenbahn oder der Schuhsammlung gewidmeten Raum, greift man auf der Suche nach Inspiration gerne zu Einrichtungsmagazinen. Doch nicht nur dort wird stilistische Erhellung erhofft: Immer öfter soll auch das Smartphone bei der Ideenfindung helfen.

          So gab über die Hälfte der rund 1.300 Befragten bei der „Otto-Wohnstudie 2018“ an, im Internet nach Inspiration in Sachen Möbel und Dekoration zu suchen. Wer je das Stichwort „Einrichtungsideen“ bei Google eingab, kennt die Bilderflut, die sich allein von der Fotoplattform Pinterest über den Bildschirm ergießt. Etwa 200 Millionen Nutzer teilen hier ihre Ideen und holen sich dadurch unzählige virtuelle Gäste in die eigenen vier Wände. Noch mehr Besuch bekommen Instagram-Nutzer: Eine Milliarde Menschen auf der ganzen Welt nutzt die App, die Hälfte davon täglich. Knapp 15 Millionen Nutzer zählt Instagram in Deutschland.

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