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Das Jahr 2021 : „Ohne Erbe kann man sich kein Haus mehr leisten“

Das muss man sich erst mal leisten können: Neubaugebietes im Ortsteil Rückmarsdorf am Stadtrand von Leipzig Bild: ZB

Michael Werner-Boelz ist Politiker und angeblicher Einfamilienhaus-Hasser. Im Interview spricht er über knappe Flächen, das Einzelhaus als Auslaufmodell – und die Frage, wie er selber wohnt.

          3 Min.

          Anfang des Jahres wurde der Leiter des Bezirksamts von Hamburg-Nord, Michael Werner-Boelz, schlagartig in ganz Deutschland bekannt. In einem Zeitungsartikel stand, er wolle Einfamilienhäuser verbieten. Das stimmte zwar nicht, aber es entbrannte eine emotionale Debatte über die liebste Wohnform der Deutschen. Selbst britische und belgische Journalisten riefen bei ihm an. Wie blickt Werner-Boelz selbst auf die Diskussion? Die erste Überraschung: Beim Videocall antwortet er nicht mit norddeutschem Einschlag, sondern mit schwäbischem. Der Grünen-Politiker stammt nämlich nicht aus der Hansestadt, sondern aus Illertissen.

          Judith Lembke
          Redakteurin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Sie sind also der Politiker, der in diesem Jahr allen Hamburgern in seinem Bezirk das Einfamilienhaus verbieten wollte . . .

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