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Gesundes Zuhause : Besser wohnen ohne Schadstoffe

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Eine Frage des Preises: Fertigparkett kostet weniger als Massivholz, aber die einzelnen Holzstücke sind versiegelt oder lackiert und fraglich ist, was für Substanzen ausgedünstet werden. Bild: Caro / Teich

Sich ein gesundes Heim zu bauen oder einzurichten ist schwer. Kenner raten dazu, sich nah an der Natur zu halten. Oft ist es gar nicht so leicht, Schadstoffe zu vermeiden.

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          Menschen verbringen mehr als 80 Prozent ihrer Zeit in Innenräumen und die meiste davon zu Hause. Dort sind sie einer Vielzahl von Stoffen in der Raumluft ausgesetzt, die theoretisch ihrer Gesundheit schaden können. Aufgenommen werden die Stoffe vor allem in Form von Gasen oder an Partikel gebunden über die Atemwege. „Wir haben glücklicherweise kein grundsätzliches Problem mit zu hoher Schadstoffbelastung in Häusern und Wohnungen“, sagt Wolfram Birmili, Innenraumhygiene-Fachmann im Umweltbundesamt (UBA). „Es kommt aber immer wieder vor, dass in Einzelfällen zu hohe Konzentrationen gemessen werden.“

          Seit 1985 hat das Amt rund 15.000 Menschen in Deutschland auf Schadstoffe untersucht, unter anderem im Blut und im Urin. Etliche Substanzen wurden im Material in ihren Konzentrationen reduziert oder ersetzt, aber für viele Substanzen können noch keine Bewertungen abgegeben werden, weil keine Daten vorliegen. Insgesamt sind die Menschen heute weniger Schadstoffen ausgesetzt als früher, aber nach wie vor gibt es bedenkliche Werte. Im Fokus hat die Behörde unter anderem Weichmacher, die etwa in Fußbodenbelägen, Handläufen, Tür- und Fensterdichtungen, Klebstoffen, Lacken, Dichtungen oder Gummis enthalten sind.

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