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Immergrüne Pflanzen : Farbtupfer in trüben Zeiten

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Das kleine Immergrün auch für kalte Zeiten: Efeu und Co. sind die perfekten, ganzjährigen Pflanzen. Bild: dpa

Pflanzen wie Efeu, Eibe und Thuja sind als Langweiler verschrien. Warum die Immergrünen viel besser als ihr Ruf sind und welche Auswahl die richtige für welchen Garten ist.

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          Nicht mehr lange, und die Bäume werden kahl. Wenn der Garten sich leert, tritt ein erstaunlicher Effekt ein: Alles wirkt kleiner. Wo jetzt noch Blätter den Blick daran hindern, in die Tiefe zu schweifen, findet das Auge dann wenig Halt. Zaun oder Mauer, Schuppen oder Nachbarhaus rücken optisch näher. Der Garten wird übersichtlich, beschaulich.

          Laubabwerfende Gehölze sind wichtig, sie machen den Jahreslauf erlebbar. Im Herbst steuern sie Farbe bei, manche zeigen im Winter eine schöne Rinde, und im Frühjahr erfreuen sie mit Blüte und frischem Laub. Doch braucht ein Garten auch die anderen, die Immergrünen. Sie sind Fixpunkte im Beet, denn sie behalten ihre Form auch dann, wenn sonst längst nur noch kahle Zweige zu sehen sind. Und die kommen vor einer dunkelgrünen Eibe, einem Buchs oder Wacholder deutlich besser zur Geltung.

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