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Statt Neubauten : „Kleingärten könnten Welterbe sein“

  • -Aktualisiert am

Die Kleingartenparzelle: Nur ein Privatvergnügen für Laubenpieper? Bild: Getty

In den Großstädten sollen Schrebergärten dem Neubau geopfert werden. Landschaftsarchitekt Klaus Neumann sieht darin auch einen Angriff auf den gesellschaftlichen Frieden.

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          Neue Wohnungen contra Kleingärten: In vielen deutschen Städten nagen Neubaugebiete an Schrebergärten. Wie ist dieser Konflikt zu lösen?

          Der ist beispielhaft ein Zeichen für den deutschland- und weltweiten Konflikt als Folge von Urbanisierung und Städtewachstum. Immer mehr Menschen wollen in die Stadt. Dadurch entsteht eine Flächenkonkurrenz. Zwangsläufig wird diese begrenzte Fläche immer wertvoller und entwickelt sich immer mehr zum Wirtschafts- und Renditefaktor. Um den Konflikt zu lösen, muss der Stadtorganismus als ganzheitliches Netzwerk betrachtet werden. Partikularinteressen machen Stadt und Mensch kaputt. Die einzige Lösung der Zukunft ist ein neues ganzheitliches Denken, dass die Stadt ein Netz ist und dieses Netz nur in der Gesamtheit leben kann. Eine lebenswerte Stadt, ein gutes Leben, Natur und Kultur, Wohnen und Arbeiten gibt es nur zusammen und nicht gegeneinander.

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