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Gärtnern in der Kiste : Ein Hoch auf das Hochbeet

  • -Aktualisiert am

Dieses Holzkästchen passt auf jeden Balkon – oder auch in den Garten. Bild: Marion Nickig

Gärtnerische Alternative für die beengte Großstadt oder bloß modischer Schnickschnack? Das Hochbeet erobert die städtischen Balkone und Terrassen – für das Gärtnern in erhöhten Kisten sprechen viele Gründe.

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          Diese Kiste hat blitzartig Karriere gemacht! Kaum noch Garten, Balkon oder Terrasse ohne Hochbeet. Selbst Museen haben das Hochbeet zum „It“-Objekt erkoren. In Berlin bietet die Berlinische Galerie, Museum für Moderne Kunst, in ihrem Garten gemeinsam mit den Kreuzberger Prinzessinnen-Gärten, Treffpunkt für trendige Metropolen-Gärtner, Workshops zum Bau von Hochbeeten an. Und seitdem sogar in den Gartenabteilungen der Baumärkte Hochbeete zum Selbstbau präsentiert werden, ist die Kiste in der Mitte der grünen Gesellschaft gelandet. Kein Wunder, denn anders als so oft, wird hier nicht ein eigentlich überflüssiges Produkt mit geschicktem Marketing lanciert. Das Hochbeet ist wirklich sinnvoll.

          Es gibt viele Gründe, eins anzulegen. Es ist ideal bei beengtem Platz und beschert Ernte selbst ohne einen Garten. Es ermöglicht einen intensiveren Anbau durch die schnellere Erwärmung des Bodens. So wachsen zum Beispiel Radieschen, Möhren und Salate schon im April dank eines Frühbeetaufsatzes. Außerdem währt die Saison länger, denn im Hochbeet wachsen Gemüse und Salat bis in den Herbst oder sogar Winter hinein. Richtig befüllt, läuft die Kompostierung im Beetinnern von allein ab. Dadurch sind zusätzliche Dünger meist unnötig. Das macht den Anbau ökologisch und obendrein ökonomisch.

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