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Für 300 Millionen Euro : Allianz kauft Frankfurter Hochhaus „Skyper“

  • Aktualisiert am

Die Allianz baut seine Investitionen in Spitzenimmobilien aus. Bild: Fricke, Helmut

Die Allianz hat für 300 Millionen Euro den Frankfurter Büroturm „Skyper“ gekauft. Das Geld stammt komplett aus Eigenmitteln.

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          Auf der Jagd nach Rendite hat die Allianz bei einer spektakulären Immobilie zugeschlagen: Der Versicherungskonzern kauft für 300 Millionen Euro den Frankfurter Büroturm „Skyper“, der im Herzen des Bankenviertels liegt. Das Geld stammt komplett aus Eigenmitteln. Verkäufer ist ein Fonds der Schweizer Großbank UBS, wie die Allianz am Montag mitteilte.

          Der „Skyper“-Komplex umfasst rund 54.100 Quadratmeter Fläche, neben dem Hochhaus gehören noch zwei weitere kleinere Gebäude dazu. Hauptmieter sind die Deutsche Bundesbank, der Fondsanbieter Deka und die Großbank HSBC. Die Allianz ächzt wie viele andere Versicherer unter den anhaltenden Niedrigzinsen, mit denen sich die weit zurückliegenden hohen Renditeversprechen an die Kunden immer schwerer erfüllen lassen.

          Der Konzern ist deshalb dabei, seine Investitionen in Spitzenimmobilien auszubauen, die mehr Rendite abwerfen als Staatsanleihen - entweder durch indirekte Investments in Form von gewerblichen Immobilienfinanzierungen oder eben durch direkte Immobilienkäufe. Der „Skyper“ wurde nach Konzernangaben für verschiedene Allianz-Gesellschaften erworben.

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