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Folgen des Homeoffice : Sind leere Büros die Lösung für die Wohnungsnot?

Im zum Wohnhaus umgebauten „Living Circle“ in Düsseldorf sind Mietwohnungen für 1300 Bewohner entstanden. Bild: Manos Meisen

Auch wenn die Pandemie vorbei ist, werden viele Büros leer bleiben. Man kann sie zu Wohnungen umbauen. Aber zu welchem Preis?

          5 Min.

          Seit fast einem Jahr sind die Wohnungen voll und die Büros leer. Selbst eifrige Verfechter der Präsenzkultur rechnen nicht damit, dass die alte Arbeitswelt wiederaufersteht, sobald die Pandemie vorüber ist. Das Homeoffice wird vielerorts bleiben und damit auch die Leere auf Tausenden Quadratmetern Bürofläche.

          Judith Lembke

          Redakteurin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Die Krise am Büromarkt könnte zur Chance für den Wohnungsmarkt werden: Bis 2025 könnten 235.000 Wohnungen in den Innenstädten aus ehemaligen Büros entstehen, hat das Kieler Bau-Beratungsinstitut Arge errechnet. Das Potential, das der Markt biete, sei enorm, ist der Arge-Geschäftsführer Dietmar Walberg überzeugt. Schließlich gebe es in Deutschland mehr als 350 Millionen Quadratmeter Bürofläche. „Jedes Prozent, das durch Dauer-Homeoffice zu Wohnungen umgenutzt werden kann, macht die Schaffung von rund 50.000 Wohnungen zu je 70 Quadratmetern möglich“, sagt Walberg.

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