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Wohnungsmarkt : Die Mieten wachsen nicht in den Himmel

  • -Aktualisiert am

Das geplante Klimaschutzgesetz verheißt für Mieter wenig Gutes. Bild: dpa

Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn“ sind in etlichen deutschen Städten Demonstrationen geplant. Dabei zeigt eine neue Studie: Die Mieten könnten bald sogar sinken. Was ist dran?

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          Am kommenden Samstag ist es so weit: Dann werden viele Mieter aufbegehren. Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn“ sind in etlichen deutschen Städten Demonstrationen geplant. Am selben Tag beginnt in Berlin die Initiative „Deutsche Wohnen enteignen“ damit, Unterschriften für ein Volksbegehren zu sammeln, um große private Wohnungsunternehmen zu enteignen.

          Julia Löhr

          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          Doch kennt der von den Initiatoren beschworene „Mietenwahnsinn“ wirklich kein Ende? Eine bislang unveröffentlichte Studie des Analysehauses Empirica zeichnet ein anderes Bild. Demnach geht die Phase steigender Mieten und Immobilienpreise in Deutschland langsam aber sicher zu Ende. In vier Jahren dürften Angebot und Nachfrage nach Wohnungen in etwa ausgeglichen sein – selbst in den sieben größten deutschen Städten, in denen Wohnungen heute besonders knapp sind, prognostizieren die Wirtschaftsforscher. Ihre Analyse ist auch deshalb brisant, weil Empirica-Vorstand Harald Simons im Rat der Immobilienweisen sitzt, der die Bundesregierung in der Wohnungspolitik berät.

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