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Die Innenstadt nach Corona : Kitas und Wohnungen ziehen ins Zentrum

  • -Aktualisiert am

Handel im Wandel: Die Schildergasse in Köln Bild: Marcus Simaitis

Wenn Läden schließen, leert sich die Innenstadt. In Nordrhein-Westfalen sollen 100 Millionen Euro den Umbau der Zentren anstoßen. Wohnen und Gewerbe nebeneinander wird aber schwer.

          3 Min.

          Die Geschäftslage zahlreicher Ladeninhaber in kleineren und größeren Orten dreht gerade mehrfach durch: Viele wissen nicht, wie lange sie den Corona-Einschränkungen noch trotzen können. Und selbst wer es mit oder ohne staatliche Hilfe aus dem Stillstand wieder herausschafft, muss sich fragen, wie belebt dann die Einkaufsstraßen, die Umgebung und das eigene Geschäft sein werden, falls die Kunden ihre Internetbestellungen von Kleidung, Schuhen und Spielzeug liebgewonnen haben. „Die Gesichter der Innenstädte sehen nach Corona definitiv anders aus als vor Corona“, sagt die Heimatministerin Nordrhein-Westfalens, Ina Scharrenbach (CDU), im Gespräch mit der F.A.Z. zur Aussicht in den Kommunen.

          Jan Hauser
          (jch.), Wirtschaft

          In Nordrhein-Westfalen versucht die Ministerin den Kommunen mit einem Innenstadtfonds zu helfen, den der Haushaltsausschuss am Donnerstag um 30 Millionen Euro auf 100 Millionen Euro erhöhen soll. „Die Hälfte der Mittel aus unserer Innenstadtoffensive verwenden die Kommunen wirklich auf das konsequente Anmieten von leerstehenden Lokalen, damit die Stadt belebt ist“, sagt sie. Manche Kommunen vergeben so Ladenräume zu geringeren Mieten, um Leerstand zu verhindern. Andere stellen einen City-Manager ein.

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