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Deutschland in der Pandemie : Warum Städter in der Krise aufs Land flüchten

So idyllisch sieht die Realität auf dem Land nur selten aus. Bild: Klein, Nora

In der Corona-Krise scheint die Provinz der beste Ort. Kulturgeograph Werner Bätzing über arrogante Städter, die Abwehrreaktionen der Landbewohner und warum die Realität dort ganz anders aussieht als in Land-Zeitschriften.

          5 Min.

          Im Zuge der Corona-Krise haben viele Städter versucht, aufs Land zu flüchten. Wer konnte, ist aus Mailand, Madrid, Paris oder London in seinen Zweitwohnsitz gezogen. Gibt es diese Tendenz auch in Deutschland?

          Judith Lembke
          Redakteurin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Es gibt sie auch, aber sie ist nicht ganz so ausgeprägt, weil Zweitwohnsitze auf dem Land hier nicht so verbreitet sind wie in unseren europäischen Nachbarländern. Mittlerweile verbieten Bundesländer wie Schleswig-Holstein oder Mecklenburg-Vorpommern aber, dass Zweitwohnungsbesitzer noch anreisen.

          Warum gibt es diesen Reflex, aus der Metropole aufs Land zu flüchten?

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