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In Berlin : Das Sony-Center wird verkauft

  • Aktualisiert am

Blick von oben auf das Sony Center. Bild: dpa

Das Berliner Sony Center wechselt den Besitzer. Innerhalb von sieben Jahren hat es seinen Preis fast verdoppelt.

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          Das Berliner Sony Center wird ein weiteres Mal verkauft. Ein kanadischer Pensionsfonds und ein amerikanischer Investor übernehmen den Büro- und Unterhaltungskomplex am Potsdamer Platz nach eigenen Angaben für rund 1,1 Milliarden Euro. Das vom Unterhaltungskonzern Sony auf dem früheren Todesstreifen der Berliner Mauer errichtete Ensemble war erst 2010 an den koreanischen Pensionsfonds NPS verkauft worden; damals war von einem Kaufpreis von rund 600 Millionen Euro die Rede gewesen.

          Nun geht die Immobilie an Oxford Properties, die Immobiliengesellschaft des Pensionsfonds der Provinz Ontario, und an die New Yorker Investmentgesellschaft Madison International Realty. Man investiere in einer der am schnellsten wachsenden und dynamischsten Städte Europas, teilte Oxford-Properties-Chef Paul Brundage mit.

          Die Käufer vermeiden die Grunderwerbsteuer

          Der Verkauf soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Grunderwerbssteuer fließt dabei nicht. Denn es handelt sich nach Angaben eines Sprechers um einen sogenannten Share-Deal, bei dem formell nicht die Häuser selbst gekauft werden, sondern Anteile an der Gesellschaft, die die Immobilien hält.

          Das Sony Center besteht aus acht Bürohäusern mit 112.000 Quadratmetern Mietfläche. Es fällt besonders durch seine Kuppel auf, ein überdimensionales Zelt aus Stahl und Glas. Zu den Mietern zählt die Konzernzentrale der Deutschen Bahn.

          Das zweite große Ensemble am Potsdamer Platz ist die Daimler-City mit Büros, Wohnungen, Musical-Theater, Spielcasino, Läden und Restaurants. Große Teile davon kaufte vor zwei Jahren der kanadische Investor Brookfield Property Partners.

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