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Immobilienmarkt : Baugenehmigungen für Wohnungen auf 16-Jahres-Hoch

  • Aktualisiert am

Nicht nur wie hier in Berlin wird gebaut was das Zeug hält. Bild: dpa

In Deutschland wurde von Januar bis Juli so stark gebaut wie seit Jahren nicht mehr. Den Bedarf an Wohnungen dürfte aber auch das nicht decken.

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          Die Baunachfrage bleibt in Deutschland so stark wie seit vielen Jahren nicht mehr. Von Januar bis Juli wurden Genehmigungen für den Bau von 213.600 Wohnungen erteilt. Das waren rund 44.300 oder 26,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. „Eine höhere Zahl an genehmigten Wohnungen hatte es in den ersten sieben Monaten eines Jahres zuletzt 2000 gegeben“, erklärte das Statistische Bundesamt am Montag.

          Die Zahl der Wohnungen, die durch genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen, erreichte in den ersten sieben Monaten 2016 mit 30 800 Wohnungen sogar den höchsten Wert seit 1998. Damals waren es 32.900.

          Begünstigt wird der Bauboom von niedrigen Zinsen, dem steigenden Bedarf durch Zuwanderung, wachsenden Großstädten wie Berlin und der Konjunktur. Investoren stecken auch mangels attraktiver Anlagealternativen viel Geld in Wohnungen und Häuser. Bundesregierung und Immobilienwirtschaft schätzen den jährlichen Neubaubedarf auf 350.000 bis 400.000 Wohnungen. 2015 wurde das Ziel verfehlt: Rund 250.000 Wohnungen wurden fertiggestellt - so viele wie seit 2006 nicht mehr.

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