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Altersgerechte Immobilien : „Es sollte uncool sein, mit Barrieren zu bauen – und nicht umgekehrt“

Eine ebenerdige und großräumige Dusche gehört zur barrierefreien Immobilie dazu. Bild: Edgar Schoepal

Es lohnt sich, schon als junger Mensch altersgerecht zu bauen. Die Bauweise sollte zur Normalität werden. Sie verringert Gefahren, macht das Leben komfortabler – und steigert den Wert der eigenen Immobilie.

  • -Aktualisiert am
          4 Min.

          Mit zunehmendem Alter fällt es vielen Menschen schwer, sich in Haus oder Wohnung zu bewegen. Das ist nicht nur mühselig, sondern kann langwierige gesundheitliche Folgen nach sich ziehen: Stürze und Knochenbrüche, chronische Schmerzen, Pflegebedürftigkeit und gar einen vorzeitigen Tod. Allein schon die Angst zu stürzen kann die Lebensqualität einschränken, wie gerade Forscher vom Hamburg Center for Health Economics in einer Studie mit 309 Senioren über 70 Jahre zeigten. Abgesehen von der Belastung für die Betroffenen kostet die Behandlung von Stürzen und Knochenbrüchen viel Geld.

          Das Problem wird sich in den kommenden Jahren noch verschärfen. Hierzulande sind 18,1 Millionen Menschen älter als 65 Jahre – das ist jeder fünfte in der Bevölkerung. Ein heute sechzigjähriger Mann lebt im Schnitt noch 21,8 Jahre, eine ebenso alte Frau 25,4 Jahre. Und selbst 90-Jährige haben gute Chancen, noch ein paar Jahre zu leben. Eine barrierefreie Wohnung kann helfen, den Alltag so lange wie möglich eigenständig zu meistern. Das gilt nicht nur für Senioren, sondern auch für junge Menschen, etwa weil sie chronisch entzündliches Rheuma haben, multiple Sklerose oder nach einem Unfall behindert sind.

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