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Tiny Houses : Klein heißt nicht gleich sparsam

Ein Zuhause auf der Obstwiese: Tiny Houses sparen Fläche und Ressourcen. Die dünnen Wände gut und nachhaltig zu dämmen, ist aber nicht so einfach. Bild: epd/Tischlerei Christian Bock (Bad Wildungen)

Es gilt als Inbegriff des nachhaltigen Wohnens: das Tiny House. Doch ist das Leben auf engstem Raum wirklich so ökologisch wie sein Ruf?

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          Umweltbewusst und ohne Ballast wohnen, das Haus mitnehmen, wenn es einem irgendwo nicht mehr gefällt, frei und unabhängig sein: Tiny Houses versprechen ein gutes Leben im Grünen, in dem man sich selbst verwirklicht und der Natur etwas Gutes tut. Doch ist das Wohnen in den Mini-Häuschen so nachhaltig, wie es auf den ersten Blick scheint?

          Anne-Christin Sievers
          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Die ökologischen Vorteile liegen auf der Hand: Je kleiner die Immobilie, die man bewohnt, desto geringer fallen der Ressourcen- und Energieverbrauch sowie die CO2-Emissionen aus, die durch die Herstellung der Baustoffe, den Betrieb und die Instandhaltung entstehen. Wer im Miniformat lebt, heizt weniger, verbraucht geringere Mengen Strom und Reinigungsmittel, benötigt weniger Wasser und produziert weniger Müll. Laut einer Studie der New Yorker Saint-John’s-Universität lassen sich die CO2-Emissionen einer Immobilie über ihren gesamten Lebenszyklus um 36 Prozent reduzieren, wenn man ihre Wohnfläche halbiert.

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