https://www.faz.net/-gz7-9o8mc

Von wegen fix und fertig : Der Haken bei Fertighäusern

„Medley“ gehört zu beliebten Serien von Finger Haus. Bild: Finger Haus

Smart, günstig und mit Wohlfühlfaktor – Fertighäuser gibt es für jeden Kundenwunsch. Doch ausgerechnet der größte Vorteil geht jetzt vielfach flöten. Das hat mit den vollen Auftragsbüchern der Hersteller zu tun.

          5 Min.

          Haus Ehrmann ist kein Serientyp. Die heißen Fantastic, Medley, Casa Pura oder City Life. Und so ist der Neubau, den der Allgäuer Edelfertighaushersteller Baufritz auf seiner Homepage als „Haus des Monats“ präsentiert, auch kein typischer Vertreter serieller Fertigung. Denn erstens steht das Haus auf einem schmalen Grundstück inmitten einer denkmalgeschützten Nachbarschaft im Norden Frankfurts und nicht irgendwo in einem Neubaugebiet abseits des Ortskerns. Zweitens basiert es auf keinem vorab festgelegten Raumprogramm, das nach Kundenwunsch mit einer Gaube hier, einem optionalen Raumteiler da und einer anderen Dachform noch verändert wurde. Haus Ehrmann ist genau für ebendiese Lücke geplant, die es füllt.

          Birgit Ochs

          Verantwortliche Redakteurin für „Wohnen“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Das ist für ein Fertighaus weniger ungewöhnlich, als es scheinen mag. Denn wer das fast schon bis zur Unübersichtlichkeit große Angebot der Holzfertigbauunternehmen inspiziert, stellt fest, dass viele Hersteller längst auch jenseits des normierten Katalogangebots bauen, auch wenn die meisten Käufer genau daraus wählen. Doch um das Klischee des Hauslieferanten von der Stange abzustreifen, haben die Unternehmen mit dem Versprechen um Kundschaft gebuhlt, fast alles möglich zu machen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Literaturnobelpreisträger: Peter Handke.

          Literatur und Politik : Kritik am Nobelpreis für Handke geht fehl

          Der Literaturnobelpreis dient nicht dazu, über das Verhältnis von Literatur und Moral zu diskutieren. Wie kommt man auf die Idee, Schriftsteller hätten angenehme Menschen mit durchgängig einwandfreien Ansichten zu sein?