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Wer braucht so viel Wohnraum? : Zweifel an „bauen, bauen, bauen“

  • -Aktualisiert am

Sollte es bald zu viele Wohnungen geben, wäre das schädlich für Klima und Investitionen. Bild: dpa

Wohnraum scheint knapp zu sein, Kauf- und Mietpreise von Wohnungen steigen weiter. Doch bald könnte es sogar zu einem Überangebot kommen. Die Folgen wären fatal. Ein Gastbeitrag.

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          Bauen, bauen, bauen – das ist seit Jahren das Mantra sowohl der Wohnungspolitik als auch der Wohnungswirtschaft. Im vergangenen Jahrzehnt haben ein massiver Wohnraummangel und in der Folge ein deutlicher Preisanstieg den Wohnungsmarkt geprägt. Auf die Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage wurde richtigerweise mit einer kräftigen Zunahme des Wohnungsbaus reagiert. Politik und Wirtschaft stellten hierfür erfolgreich die Weichen.

          Es ist jedoch langsam an der Zeit, uns zu fragen, ob eine flächendeckende weitere Beschleunigung des Wohnungsbaus gerechtfertigt ist – oder ob das Tempo in bestimmten Märkten sogar reduziert werden sollte.

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