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Planung und Einwände : Kampf ums Architektenhonorar

  • -Aktualisiert am

117 Wohnungen werden in diesem Neubaugebiet in Potsdam fertig gestellt. Bild: ZB

Damit die Vergütung der Architekten fällig wird, müssen strenge Voraussetzungen beachtet werden. Von Bauherren kann es vielfältige Einwände geben, erklärt der Rechtsanwalt Friedrich-Karl Scholtissek in seinem Gastbeitrag.

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          Akribisches Erbringen von Architektenleistungen ist die eine Seite der Medaille – hierfür die berechtigte Honorierung durchzusetzen die andere. An Letztere stellt die gesetzliche Regelung nach wie vor beachtenswerte Anforderungen. Bis heute scheitert immer wieder das Durchsetzen von Planerhonoraren an diesen Voraussetzungen. Auch die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) 2021 setzt strenge Maßgaben zur Planerhonorardurchsetzung. Für die Bauherren stehen Schutzmechanismen zur Abwehr unberechtigter Forderungen zur Verfügung.

          Gerade wegen der vielfältigen Projektbearbeitung – von der Planungs- und Ausschreibungsphase bis hin zur Bauüberwachung – sind derartige Verträge von lang anhaltenden Zeitläufen geprägt. Folglich besteht ein berechtigtes Planerinteresse, zur Aufrechterhaltung der Liquidität für geleistete Teilleistungen auch bereits während der Abarbeitung Abschlagszahlungen geltend zu machen.

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