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Wohnraumversorgung : Baulandgesetz lässt auf sich warten

  • -Aktualisiert am

Ein Richtkranz weht am Dachstuhl eines neu gebauten Einfamilienhauses in einer Neubausiedlung in der Region Hannover (Archivbild). Bild: dpa

Das geplante „Baulandmobilisierungsgesetz“ steckt nach fast einem Jahr immer noch im Entwurfsstadium. Was hat die Kommission bisher vorgeschlagen?

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          Die aktuelle Rezession infolge der Corona-Krise beendet eine mehr als zehnjährige Phase des Aufschwungs am deutschen Immobilienmarkt. Indes wirkt sich die Krise unterschiedlich stark auf die einzelnen Marktsegmente aus. Deutlich betroffen sind vor allem Handelsflächen und Hotels sowie – angesichts des weiteren Zunehmens von Homeoffice – wohl auch Büroimmobilien. Fundamental anders sieht es am Wohnungsmarkt aus. Der durch die Urbanisierung ausgelöste Wohnungsbedarf in den deutschen Metropolregionen trifft dort unverändert auf ein unzureichendes Angebot. Daran ändert die Pandemie nichts.

          Freilich sind bei Wohnungen Marktverschiebungen zu erwarten: Die Nachfrage im Luxussegment wird absehbar zurückgehen. Kapitalanleger aus dem Ausland werden bis auf weiteres ausfallen. Auch deutsche Investoren werden im Zweifel auf die Erhaltung der eigenen Liquidität setzen und damit als Käufer solcher Objekte bis zur Normalisierung der Verhältnisse zurückhaltender agieren. Eine Glättung übertriebener Preisspitzen und weitere Marginalisierung dieses Marktbereichs werden die Folge sein. Hingegen wird bezahlbarer Wohnraum in städtischen Lagen weiterhin stark nachgefragt bleiben.

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