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Alle Macht der Stadt : Wie kreativ Bauämter Wohnraum schaffen wollen

  • -Aktualisiert am

Bauen, bauen, bauen: Gerüste stehen an den Rohbauten von Häusern in Potsdam. Bild: dpa

Wie entsteht günstiger Wohnraum? Tübingen setzt auf Baugebote, Potsdam auf den Kauf von Boden und andere auf das Verbot des Umwandelns in Eigentumswohnungen.

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          Billige Wohnungen wollen viele: die Mieter selbst, die Verwaltungen vor Ort und die Bürgermeister im Wahlkampf. Horst Seehofer (CSU), Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, hat das ebenfalls im Sinn. Sein Haus bereitet gerade Gemeinden den Weg, damit diese auf dem Immobilienmarkt eingreifen können. Die Kommune kann dann die Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen untersagen und unter Bedingungen auf unbebauten Grundstücken den Immobilienbau verlangen. Der Plan sieht auch Erleichterungen für das kommunale Vorkaufsrecht und größeren Spielraum für Bebauungspläne vor.

          Jan Hauser

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Schon heute haben die Kommunen zahlreiche Mitspracherechte. In Bebauungsplänen schreiben sie vor, wie viele Stockwerke es geben kann, dass 30 Prozent der Wohnungen eines größeren Projektes Sozialwohnungen sein sollen und wann der Bau einer Kita notwendig ist. Was bringt es für den Wohnungsbau und die Mieter dann, wenn mit der Bauland-Novelle die Planungsämter mehr Macht bekommen, aber gegen steigende Mietpreise in Großstädten vor allem der Bau von mehr Wohnungen nötig ist?

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