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Künstliche Intelligenz : Wo der Mensch das letzte Wort behalten muss

Deutschland braucht einen klaren gesetzlichen Rahmen für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Arbeitswelt. Bild: dpa

Die Enquetekommission will Standards im Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) etablieren. Erste Handlungsempfehlungen liegen bereits vor.

          2 Min.

          FRANKFURT/BERLIN. Deutschland braucht klarere Regeln für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Arbeitswelt. Das hat die Enquetekommission des Bundestages in ihrem Bericht gefordert, dessen vorläufige Ergebnisse am Montag in Berlin präsentiert wurden. Dazu sei es nötig, die Vorgaben der europäischen Datenschutz-Grundverordnung etwa zum Profiling „praxisnah und ethikkonform“ zu präzisieren. Die Experten schlugen Standards für Pseudonymisierung und Anonymisierung vor, um personenbezogene Daten für KI zu nutzen und zugleich die Rechte der Betroffenen zuverlässig zu wahren.

          Bastian Benrath

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Corinna Budras

          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          Außerdem unterstrich das Gremium, dass in Personalfragen weiterhin Menschen das letzte Wort haben müssten, etwa wenn es um die Auswahl von Bewerbern geht. „Die Selbstbestimmung des Menschen muss immer geachtet werden“, heißt es in der Zusammenfassung der vorläufigen Ergebnisse der Projektgruppe „KI und Arbeit, Bildung, Forschung“. In der Arbeitswelt könne KI genutzt werden, um Leistungen zu vermessen und Vorgaben zu machen, die entmündigenden Charakter haben, warnte etwa Kommissionsmitglied Florian Butollo.

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