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Hans-Joachim Voth : Der Pleitenforscher

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Hans-Joachim Voth Bild: Helmut Fricke

Hans-Joachim Voth erklärt, warum es erst zur Krise kommen musste, bevor die Politiker sparen.

          Die Euro-Krise zwingt halb Europa zum Sparen. Warum es erst zur Krise kommen musste, bevor die Politiker sparen, erklärt Hans-Joachim Voth von der Universität Pompeu Fabra in Barcelona. Die Abwahlgefahr ist noch nicht mal das Schlimme, schreibt Voth. Gemeinsam mit seinem Kollegen Jacopo Ponticelli zeigt er: Nach dem Ersten Weltkrieg waren Jahre mit vielen Haushaltskürzungen besonders chaotisch: Die Europäer demonstrierten und streikten, es kam zu Unruhen - und sogar die Attentate häuften sich.

          Dabei besteht für die europäischen Staaten heute trotzdem Hoffnung, denn in der Demokratie sind Unruhen seltener. In Diktaturen aber scheinen sich die Machthaber Ruhe mit viel Geld zu erkaufen. Immerhin: Die Medien sind nicht schuld. Über 90 Jahre hinweg war es für die Unruhen unwichtig, ob ein Land viele Medien hatte.

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