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Zuwanderung 2014 : Vor der Flüchtlingswelle kamen die meisten Migranten aus...

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Ziel Deutschland: Die Bundesrepublik gehört zu den Ländern, in das die meisten Migranten wollen, die nach Europa kommen. Bild: dpa

Die Zahl der Zugewanderten im vergangenen Jahr hat alle Erwartungen weit übertroffen. Doch schon vorher kam unter dem Strich fast eine halbe Million Migranten - aus anderen Ländern.

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          Schon 2014, also im Jahr bevor die jüngste Flüchtlingswelle losbrach, sind so viele Menschen nach Deutschland migriert wie seit beinahe einem Vierteljahrhundert nicht. Die Bundesregierung hat an diesem Mittwoch den neuesten Migrationsbericht gebilligt, in dem dargestellt ist, wer kommt und wohin Menschen aus Deutschland auswandern. Hier kommen die wichtigsten Fakten:

          • Rund 1,46 Millionen Menschen sind 2014 nach Deutschland gezogen. Eine derart hohe Zahl wurde zuletzt 1992 verzeichnet.
          • Die Zahl der Abwanderungen stieg 2014 um 100.000 auf 914.000 Personen.
          • Unter dem Strich gab es darum einen sogenannten Wanderungs-Gewinn von rund 550.000 Personen.
          • Unter den Auswanderern waren knapp 150.000 Deutsche.
          • Hauptzielland deutscher Auswanderer ist die Schweiz.
          • Von den Zugewanderten kamen rund 880.000 Menschen aus einem anderen EU-Land. 200.000 stammten aus einem weiteren europäischen Land, 220.000 aus Asien, 75.000 aus Afrika und ebenfalls 75.000 aus Amerika, Australien und Ozeanien.
          • Hauptherkunftsländer waren Polen (etwa 198.000), Rumänien (rund 191.00) und Bulgarien (77.800).
          • Etwa 122.000 der im Jahr 2014 Zugezogenen hatten die deutsche Staatsangehörigkeit.
          • Die Zahl der erteilten Visa für den nachziehende Ehepartner oder Familien stieg im Vorjahresvergleich um 14 Prozent auf rund 50.500.
          • Etwa 37.000 Menschen kamen als Arbeitsmigranten nach Deutschland - das waren 11 Prozent mehr als im Vorjahr. Hauptherkunftsländer waren Indien, die Vereinigten Staaten, Bosnien-Herzegowina und China.
          • Die Zahl der Ausländer, die in der Bundesrepublik ihr Studium begannen, stieg um 9 Prozent auf knapp 93.000.

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