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EZB-Intervention : Wirtschaftsweiser Bofinger will Euro-Stärke bekämpfen

  • Aktualisiert am

Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger Bild: dpa

Der Kurs des Euro ist zuletzt stark gestiegen, zur Sorge des Wirtschaftsweisen Peter Bofinger. Er fordert nun ein aktives Eingreifen seitens der Europäischen Zentralbank.

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          Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger fordert geldpolitische Maßnahmen, um den hohen Euro-Kurs zu drücken. Nach seiner Ansicht sollte die Europäische Zentralbank (EZB) direkt am Devisenmarkt intervenieren. „Wechselkurse bewegen sich weitgehend losgelöst von makroökonomischen Fakten, deshalb ist es gerechtfertigt, wenn die Notenbanken da eingreifen“, sagte das Mitglied des Sachverständigenrats der „Welt am Sonntag“.

          „Die EZB müsste eben in großem Stil amerikanische Staatsanleihen kaufen - die dafür nötigen Euro-Beträge kosten sie nichts, und auf die amerikanischen Anleihen gäbe es sogar noch Zinsen.“ Der Wirtschaftsweise räumte aber ein, dass eine entsprechende Intervention nur als abgestimmte Aktion mit anderen Notenbanken erfolgversprechend sei, um einen Währungskrieg zu vermeiden.

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