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Wegen 2,5 Stunden mehr : EU-Beamte drohen mit Streik

  • Aktualisiert am

Gebäude der EU-Kommission in Brüssel Bild: dpa

Weil sie nun 40 Stunden in der Woche arbeiten und außerdem später in den Ruhestand gehen sollen, wollen die Beamten der Europäischen Union streiken. Dabei verdienen sie sehr gut.

          Die Beamten der Europäischen Union drohen zu streiken. Der Grund: Sie sollen 2,5 Stunden länger arbeiten in der Woche - insgesamt 40 Stunden - und außerdem später in Pension gehen. Das berichtet die „Bild“-Zeitung.

          Mit massiven Protesten gedroht haben demnach die diese Arbeitnehmer vertretenden Gewerkschaften. Sie sollen sich an die Institutionen der EU gewandt haben und auch an Abgeordnete des Europäischen Parlaments. Am Mittwoch der kommenden Woche sollen die Streiks beginnen.

          Rente mit 67

          Die 27 Mitgliedsländer der Europäischen Union hatten sich unlängst darauf verständigt, die Wochenarbeitszeit ihrer Beamten zu erhöhen. Zudem sollen das Renteneintrittalter auf 67 Jahre angehoben werden und der Rentenbeitrag auf 15,7 Prozent klettern.

          Ein möglicher Streik der EU-Beamtenschaft dürfte vorwiegend mit Unverständnis in den Mitgliedsländern aufgenommen werden. Denn viele Beamte beziehen auch in mittleren Führungspositionen schon monatliche Einkommen, die sich beispielsweise mit denen deutscher Bundesminister oder gar der Kanzlerin messen lassen können.

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