https://www.faz.net/-gqe-8endp

Vor Obamas Reise : Amerikanische Firmen wollen in Kuba Geld verdienen

  • Aktualisiert am

Angler sitzen im vergangenen Sommer am Malecon, der Uferpromenade in Havanna. Bild: dpa

Barack Obama fliegt in wenigen Tagen nach Kuba. Einige Konzerne warten nur darauf, dass sich die Beziehungen zwischen beiden Ländern endlich deutlich entspannen.

          1 Min.

          Mindestens drei große amerikanische Unternehmen bemühem sich offenbar bereits darum, Geschäfte auf Kuba abzuschließen. Dabei handele es sich um den Telekomkonzern AT&T und die Hotelanbieter Starwood Hotels & Resorts Worldwide sowie Marriott International, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person.

          AT&T versucht demnach, einen Mobilfunkvertrag mit dem kubanischen Monopolisten Etecsa unter Dach und Fach zu bringen. Starwood hat sich nach eigenen Angaben beim amerikanischen Finanzministerium um die Genehmigung beworben, Hotels auf Kuba betreiben zu dürfen. Ähnlich sieht es im Falle von Marriott aus.

          Ein Marriott-Sprecher gab sich zuversichtlich, dafür bald grünes Licht zu erhalten. Zunächst hatte das „Wall Street Journal“ über die Bestrebungen der Unternehmen berichtet.

          Der amerikanische Präsident Barack Obama wird vom 20. bis zum 22. März nach Kuba reisen. Der Besuch ist der erste eines amtierenden Präsidenten seit dem Jahr 1928 und ein weiterer Schritt der Annäherung, die Obama und sein Kollege Raul Castro Ende des Jahres 2014 eingeleitet hatten. In den Vereinigten Staaten wehren sich vor allem die Republikaner dagegen, die seit Jahrzehnten geltenden Embargo-Bestimmungen zu lockern.

          Weitere Themen

          Wenn Bruno auf die Couch muss

          Depressive Hunde : Wenn Bruno auf die Couch muss

          Schweißpfoten und eingezogener Schwanz: Auch Hunde haben Ängste. Wird es zu schlimm, können sie zum Psychotherapeuten.

          Topmeldungen

          Christian Lindner, FDP-Chef

          Bundestagswahl : Ist die FDP noch eine Wirtschaftspartei?

          Wenn es hart auf hart kommt, setzt die FDP auf klassische Wirtschafts- und Finanzthemen – und hält sich für mögliche Koalitionen zugleich Hintertüren offen. Die Anhänger könnten gerade das erleben, was sie vor der Wahl abschreckt.
          Markus Söder beim Parteitag der CSU in Nürnberg

          CSU-Chef im Wahlkampf : Markus Söder, der Antibayer

          Ganz Deutschland, so sagen es die Umfragen, hätte lieber Markus Söder als Armin Laschet zum Kanzler. Ganz Deutschland? Nein, die Bayern mögen ihn nicht.
          Maximilian Schulz in seiner Wohnung

          Studium als Rollstuhlfahrer : „Mir war immer egal, wenn Leute glotzen“

          Maximilian Schulz aus München über sein Studium im Rollstuhl, selbstverordnete Quarantäne, eine schlimme Phase in seinem Leben, nette und böse Mitmenschen, das nervende Thema Krankheit und warum ihn Impfgegner rasend machen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.