https://www.faz.net/-gqe-8fe4z

Jugendschutz : Keine E-Zigaretten mehr für Jugendliche

  • Aktualisiert am

E-Zigaretten sind zu einer beliebten Alternative zum herkömmlichen Qualmen geworden. Bild: AFP

Schokolade oder Himbeere: E-Zigaretten schmecken besonders Jugendlichen gut und stellen genau deshalb eine Gefahr dar. Jetzt dürfen sie nur noch an Erwachsene verkauft werden.

          1 Min.

          Zum 1. April traten Änderungen im Jugendschutzgesetz in Kraft, die untersagen, E-Zigaretten oder E-Shishas an Kinder und Jugendliche zu verkaufen. „Auch nikotinfreie E-Zigaretten und E-Shishas schaden der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen“, erklärte die Parlamentarische Staatssekretärin im Familienministerium, Caren Marks, am Freitag.

          Weil E-Zigaretten keinen Tabak enthalten, waren sie bislang vom Verkaufsverbot an Jugendliche ausgenommen. Experten warnen jedoch vor Inhaltsstoffen, die Atemwegserkrankungen und Krebs auslösen können. „Selbst wenn sie nach Schokolade oder Himbeere schmecken, sind sie nicht harmlos, denn sie senken die Reizschwelle, auf normale Zigaretten umzusteigen“, so Marks.

          E-Zigaretten verdampfen Flüssigkeiten zum Inhalieren. Sie haben oft den Ruf, eine gesündere Alternative zum Tabakrauchen zu sein. Auf Jugendliche wirken sie vor allem wegen Geschmacksrichtungen wie Schokolade oder diversen Fruchtsorten attraktiv. Unter den 12- bis 17-Jährigen hat Studien zufolge schon jeder Dritte mindestens einmal eine E-Zigarette oder E-Shisha probiert.

          Das jetzt in Kraft getretene Verkaufsverbot gilt auch für den Versandhandel. Zudem dürfen Arbeitgeber weder Tabakwaren noch elektronische Zigaretten oder elektronische Shishas an Jugendliche weitergeben.

          Weitere Themen

          Erstes Land der Welt führt kostenlosen ÖPNV ein

          Luxemburg : Erstes Land der Welt führt kostenlosen ÖPNV ein

          Wer von Samstag an in Luxemburg in einen Bus oder eine Bahn steigt, muss nichts mehr zahlen. Das kleine Großherzogtum will damit Vorreiter bei der Verkehrswende werden. Kostenpunkt: 41 Millionen Euro im Jahr.

          Bis zu 6300 Euro Entschädigung für VW-Kunden Video-Seite öffnen

          Dieselskandal : Bis zu 6300 Euro Entschädigung für VW-Kunden

          Die Einigung von VW und Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) im Dieselstreit sieht auch weiterhin ein Vergleichsangebot in Höhe von 830 Millionen Euro vor. Kunden, die sich in das Klageregister eingetragen haben, bietet VW eine Einmalzahlung an.

          Der nächste Dyson

          FAZ Plus Artikel: Generationenwechsel : Der nächste Dyson

          Wie sein Vater James ist Jake Dyson ein Tüftler. Eines der letzten großen Technikunternehmen Großbritanniens soll er in die Zukunft führen. Längst geht es um mehr als um Staubsauger.

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.