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Jugendschutz : Keine E-Zigaretten mehr für Jugendliche

  • Aktualisiert am

E-Zigaretten sind zu einer beliebten Alternative zum herkömmlichen Qualmen geworden. Bild: AFP

Schokolade oder Himbeere: E-Zigaretten schmecken besonders Jugendlichen gut und stellen genau deshalb eine Gefahr dar. Jetzt dürfen sie nur noch an Erwachsene verkauft werden.

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          Zum 1. April traten Änderungen im Jugendschutzgesetz in Kraft, die untersagen, E-Zigaretten oder E-Shishas an Kinder und Jugendliche zu verkaufen. „Auch nikotinfreie E-Zigaretten und E-Shishas schaden der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen“, erklärte die Parlamentarische Staatssekretärin im Familienministerium, Caren Marks, am Freitag.

          Weil E-Zigaretten keinen Tabak enthalten, waren sie bislang vom Verkaufsverbot an Jugendliche ausgenommen. Experten warnen jedoch vor Inhaltsstoffen, die Atemwegserkrankungen und Krebs auslösen können. „Selbst wenn sie nach Schokolade oder Himbeere schmecken, sind sie nicht harmlos, denn sie senken die Reizschwelle, auf normale Zigaretten umzusteigen“, so Marks.

          E-Zigaretten verdampfen Flüssigkeiten zum Inhalieren. Sie haben oft den Ruf, eine gesündere Alternative zum Tabakrauchen zu sein. Auf Jugendliche wirken sie vor allem wegen Geschmacksrichtungen wie Schokolade oder diversen Fruchtsorten attraktiv. Unter den 12- bis 17-Jährigen hat Studien zufolge schon jeder Dritte mindestens einmal eine E-Zigarette oder E-Shisha probiert.

          Das jetzt in Kraft getretene Verkaufsverbot gilt auch für den Versandhandel. Zudem dürfen Arbeitgeber weder Tabakwaren noch elektronische Zigaretten oder elektronische Shishas an Jugendliche weitergeben.

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