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Verdacht auf Preisabsprachen : Kartellamt ermittelt gegen Dämmstoffhersteller

  • Aktualisiert am

Dämmstoffe vor einem alten Wohnblock in Frankfurt Bild: AP

Bauherren haben womöglich jahrelang zu viel für Dämmstoffe gezahlt. Das Kartellamt hat bereits im März bundesweit Büro- und Wohnräume durchsucht, um Beweise sicherzustellen.

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          Das Bundeskartellamt ermittelt gegen mehrere Unternehmen aus der Branche wegen Preisabsprachen, wie die Behörde am Montag einen Bericht des WDR bestätigte. Sie sollen auch vereinbart haben, sich gegenseitig keine Kunden abzuwerben.

          Wie das Kartellamt mitteilte, durchsuchten Mitarbeiter der Behörde und der Kriminalpolizei bereits Mitte März bundesweit Büro- und Wohnräume, um Beweismittel sicherzustellen. Ermittelt wird gegen 20 Unternehmensgruppen und zwei Verbände aus der Dämmstoffindustrie.

          Beim Vertrieb von Polystyrol-Dämmstoffen aus Hartschaum sprachen sich Unternehmen demnach seit 1998 ab - Polystyrol ist in Deutschland der meist verwendete Isolierstoff für Häuserfassaden.

          Bereits 1997 wurde vom Bundeskartellamt ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen sieben Hersteller von Polystyrol-Hartschaum-Dämmstoffplatten eingeleitet. Das Verfahren wurde damals jedoch eingestellt, berichtet der WDR.

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