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Überfischung : EU verbietet Import von Heringen und Makrelen der Färöer Inseln

  • Aktualisiert am

Rund 50.000 Menschen wohnen auf den Färöer-Inseln. Bild: Arciv

Wegen Missachtung des Überfischungsverbots hat die Europäische Kommission Sanktionen gegen die Färöer-Inseln verhängt. Dazu gehört auch, dass den Booten der Färöer Inseln verboten wird, in EU-Häfen anzulegen.

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          Die EU-Kommission hat den Import von Heringen und Makrelen von den Färöer Inseln verboten. Fischerei-Kommissarin Maria Damanaki begründete die Entscheidung am Dienstag mit der Überfischung.

          Man habe nach ergebnislosen Gesprächen handeln müssen, um den Bestand des atlantisch-skandinavischen Herings zu schützen. Anfang September steht ein Treffen der EU, Norwegens, Russlands, Islands und der Färöer Inseln an. Dann soll gemeinsam entschieden werden, wie viele Heringe künftig gefischt werden dürfen.

          Zu den Sanktionen gehört auch, dass den Booten der Färöer Inseln verboten wird, in EU-Häfen anzulegen. Die Insel-Gruppe im Nordatlantik gehört zum dänischen Königreich, verwaltet sich aber selbst und gehört nicht der EU an.

          Ähnliche Vorwürfe der Überfischung gibt es auch gegen Island. Beide Länder weisen dies zurück und werfen der EU vor, internationale Fischerei-Gesetze zu verletzen. Beobachter gehen davon aus, dass bald auch gegen Island Sanktionen verhängt werden könnten.

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